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"Die Feuerzangenbowle" - natürlich denkt man dabei unwillkürlich an die legendäre, fantastische Verfilmung mit Heinz Rühmann; "Pfeiffer, mit 3 "f"" klingt dabei noch im Ohr, als hätte man sich den Film erst gestern wieder angesehen. Theater allerdings verströmt ein ganz anderes Flair und es ist der überzeugenden Schauspielkunst jedes einzelnen Darstellers zu verdanken, dass "Die Feuerzangenbowle" auch auf der Bühne ein tolles Erlebnis bot, bei dem nur noch einzelne Momente an den Film erinnerten. Mit erstaunlich spartanischen Mitteln (die Szenen spielen fast ausschließlich in der Schule oder in der Schlafkammer von Pfeiffer, was keinen Wechsel des Bühnenbildes erforderte) wurde die Geschichte des Herrn Pfeiffer, der seine Schulzeiten wegen der vielen verpassten Erlebnisse nachholen soll, in Szene gesetzt. Sonia spielt sowohl Eva, die Pfeiffer auf der Schule kennenlernt, als auch seine Verlobte Marion, zwei Charaktere, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Marion ist die typische Figur aus reichem Haus, versnobt, hochnäsig, arrogant. Dem gegenüber steht Eva, ein fröhliches Mädchen, die sich nicht immer an die Regeln ihres Vaters - dem Schulleiter - hält. Natürlich lässt Pfeiffer glücklicherweise seine Verlobte für Eva sausen. Trotz der so unterschiedlichen Wesen hat Sonia sowohl Marion als auch Eva überzeugend dargestellt, wobei die Symphatien des Publikums eindeutig bei Eva liegen.
"Natürlich ist die Tour sehr anstrengend" erklärte uns Sonia nach der Vorstellung. Einmal mussten sie sogar nach einer neun-stündigen Autofahrt noch am Abend eine Vorstellung liefern. "Es macht sehr viel Spaß, auch wenn man jetzt am Ende der Tour froh ist, wieder nach Hause zu kommen".

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