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Die Krebsforschung zu fördern, Leiden zu mindern und Heilung zu bringen, sind die Ziele der Hamburger Fördergemeinschaft. Sie ist 1975 von Eltern betroffener Kinder gegründet und als gemeinnütziger Verein anerkannt worden. Anlaß war die dringliche Notwendigkeit eines Ambulanzgebäudes, das 1979 fertiggestellt werden konnte. Für die Anfänge waren die Unterstützung von Round Table Deutschland und der Werner-Otto-Stiftung von entscheidender Bedeutung. Die Fördergemeinschaft konzentriert sich auf die Unterstützung des Kinder-Krebs-Zentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dort gibt es zwanzig Betten zur stationären Behandlung, wobei die Kinder jeweils zusammen mit einem Elternteil untergebracht werden können. Einen wesentlich breiteren Raum nimmt inzwischen die ambulante Betreuung ein. Hier werden täglich bis zu 50 kleine Patienten versorgt. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, hat die Fördergemeinschaft gerade kürzlich die Kosten für eine zusätzliche halbe Arztstelle bereitgestellt. Die kinderonkologische Station und das Behandlungszentrum beschäftigen 14 Ärzte; dazu kommen noch einige Arztstellen aus Dritt- und Forschungsmitteln, ein Teil mit Unterstützung der Fördergemeinschaft. Auf der Station konnte dadurch ein Schichtdienst eingerichtet werden, so daß zwischen 7:30 Uhr und 20:00 Uhr immer ein Arzt aus dem onkologischen Team auf Station ist. In der Ambulanz und auf der Station arbeiten 25 Schwestern, eine Kindergärtnerin, eine Stationshilfe und eine pharmazeutisch-technische Assistentin. Hinzu kommt ein 5-köpfiges psychosoziales Team, das den Eltern und Kindern im außermedizinischen Bereich zur Verfügung steht. Aus Mitteln der Fördergemeinschaft wird eine Schreib- und Organisationskraft für das Team finanziert sowie eine Maltherapeutin und ein Musiktherapeut für die Station. Um Eltern, die von auswärts kommen, eine Übernachtungsmöglichkeit zu bieten hat die Fördergemeinschaft im Ronald Mc-Donald Haus, ganz in der Nähe der Klinik, eine Appartment-Patenschaft übernommen. Die Fördergemeinschaft ist bemüht, die räumlichen, technischen und personellen Voraussetzungen für eine möglichst gute Behandlung der Kinder am UKE zu schaffen. Die staatlichen Mittel reichen hierzu nicht aus. Die Fördergemeinschaft ist bei der Beschaffung von medizinischem Gerät und bei der kurz- und mittelfristigen Überbrückung von Personalengpässen behilflich. Im Sommer 1996 wurde der von der Fördergemeinschaft in enger Abstimmung mit der Klinik initiierte Erweiterungsbau fertiggestellt. Die Baukosten betrugen rund 8 Millionen DM und wurden in Höhe von mehr als 4,5 Millionen aus den Spendenmitteln der Fördergemeinschaft finanziert. Weitere wichtige Förderungsziele der Fördergemeinschaft sind die kliniknahe Forschung und der wissenschaftliche Erfahrungsaustausch. Die Erkenntnisse der letzten Jahre zeigen, daß die Chemotherapie mit ihren Erfolgen an Grenzen stößt. Wenn man wesentliche Schritte vorankommen will, muß man die Ursachen der Erkrankung erkennen und zu bekämpfen versuchen. Die Fördergemeinschaft unterstützt in Einzelfällen Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten sind. Damit das erkrankte Kind umfassend betreut werden kann, muß teilweise ein Elternteil seine berufliche Tätigkeit zumindest vorübergehend aufgeben. Ferner kommen Fahrt- und Telefonkosten sowie Aufwendungen für häuslichen Unterricht o.ä. hinzu. Die Fördergemeinschaft wirkt zusammen mit anderen gemeinnützigen Vereinen und Elternselbsthilfegruppen krebskranker Kinder, um übergreifende Probleme zu lösen und bei Alltagsproblemen in der Krankenversorgung zu helfen. Die Fördergemeinschaft wird von ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern und einem ärztlichen Beirat getragen und hat derzeit rund 500 Fördermitglieder. Die Kosten des Büros sowie die der angestellten Mitarbeiterinnen werden überwiegend aus den Beiträgen bestritten. Folglich kommen die Spenden zu mehr als 90 % dem eigentlichen Zweck zugute. Über ihre Arbeit berichtet die Fördergemeinschaft vierteljährlich in ihrer Zeitschrift "Der Schmetterling". Da die Gelder in sozialen Bereichen immer knapper werden, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, daß der Staat seine finanzielle Unterstützung zurückgenommen hat und dies voraussichtlich in Zukunft noch verstärkt tun wird, freut sich die Fördergemeinschaft über jeden, der der Einrichtung als Fördermitglied beitritt und sie durch Spenden unterstützt. Sowohl Beiträge als auch Spenden sind mittels Spendenbescheinigungen steuerlich abzugsfähig. Ihre finanzielle Hilfe ist notwendig, um jede erkennbare Möglichkeit einer Erfolgsverbesserung für die schwer betroffenen Kinder und ihre Familien zu nutzen, neue Behandlungswege zu finden und Heilungen zu mehren. Allen, die hierbei in der Vergangenheit geholfen haben und in Zukunft helfen wollen, gilt der herzliche Dank der Fördergemeinschaft. Wer Interesse an einem Beitritt der "Fördergemeinschaft Kinder-Krebs-Zentrum Hamburg e.V." hat, wendet sich an das dortige Sekretatiat: Fördegemeinschaft Kinder-Krebs-Zentrum Hamburg e.V. |
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